ERP-System

ERP-Anbindung von Maschinen und Anlagen

ERP-Anbindung von Maschinen und Anlagen

Ein durchgängiger Datenfluss über alle Automatisierungsebenen bis in das ERP-System ist die Vision vieler Unternehmen. In Zeiten der Digitalisierung und Industrie 4.0 kommt kein modernes Unternehmen um die Anbindung von Maschine- und Anlagendaten mehr herum.

ERP-System

So finden ERP und Maschinen/Anlagen zueinander

Häufig scheitert gerade die so wichtige Integration der Produktions- und Maschinendaten aufgrund hoher Kosten und Zeitaufwände. Mit unserer SPSDataSuite passiert das nicht: Damit gelingt die Anbindung von Maschinen und Anlagen mit Siemens S7 Steuerungen schnell, einfach und kostengünstig. Alle gängigen ERP-Systeme, wie zum Beispiel SAP, sind zu unserer Lösung kompatibel.

Doch was bedeutet der Begriff ERP überhaupt?

Was ist ERP?

ERP steht für „Enterprise-Resource-Planning“ und dient somit der Ressourcenplanung eines Unternehmens. Das ERP-System integriert verschiedenste Betriebsdaten in einer Datenbank. Das bekannteste und meist genutzte System stellt SAP dar.

Warum ist eine Anbindung sinnvoll?

ERP wird dazu eingesetzt, sämtliche Geschäftsprozesse zu erfassen. Daten werden über eine gemeinsame Datenbank miteinander verbunden. Das ERP nutzt die Synergieeffekte zwischen den Unternehmensbereichen, wie Produktion, Finanzwesen, Verkauf und Personal. Zum Beispiel kann es sinnvoll sein die Lagerhaltung mit der Kapital und Personalplanung zu verknüpfen, um eine just-in-time Produktion zu steuern. Doch bis zur Steuerungsebene (Maschinen und Anlagen) reicht die Verbindung meist nicht. Diese ist jedoch sinnvoll.

Vorteile:

Datenfluss im Sinne der Industrie 4.0

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Anbindung mit der DataSuite 3

Mit unserer DataSuite wird der aufwendige, analoge Abgleich der Daten der Maschine mit denen des ERP ersetzt. Und das ist gut so, denn dabei können schnell Fehler passieren. Dies kann zu Ungenauigkeiten oder gar dem Verlust der Daten führen.

Eine automatische Synchronisation mit unserer Software ist außerdem deutlich schneller und effizienter. Im Ergebnis stehen die Maschinen-Informationen dann allen Geschäftsbereichen und Unternehmensebenen zur Verfügung. Analysen für das operative Geschäft sind so schneller und präziser möglich.

Alle Prozesse, inklusive der Produktionsprozesse, können stets aktuell erfasst und ausgewertet werden. Zum einen kann dies der Qualitätssicherung dienen. Zum anderen die Lücke zwischen Einkauf und Verkauf schließen.

Die DataSuite bietet prinzipiell eine Schnittstelle allen ERP-Systemen. Durch das Erzeugen von CSV-Dateien, können Sie automatisiert Produktionsdaten, Maschinenparameter und andere wichtige Daten in Ihr Warenwirtschaftssystem übertragen. Andersherum haben Sie die Möglichkeit exportierte Daten im CSV-Format in eine Steuerung zu schreiben und so Fertigungsaufträge anstoßen und Bauteildaten zu übermitteln. Das Beste daran: Es erfolgt automatisch. Keine fehlerhaften und zeitaufwändigen Terminal-Eingaben mehr.

Verbindung mit Datenbanken

Wenn Sie auf den zwischen Schritt über eine CSV-Datei verzichten möchten, können Sie mit der DataSuite auch direkt Daten aus einer Datenbank erheben oder in diese einspielen. Somit ist das Verbinden von Produktion und ERP noch nie einfacher gewesen.

Auch beim beschreiben einer Datenbank bleibt die Bedienung der DataSuite einfach. Nach dem Anlegen der entsprechenden Verbindung, müssen Sie nur noch die Zuordnung zwischen SPS-Variable und Datenbank-Feld vorgenommen werden. Ein weiterer Vorteil hier: Sie benötigen keine tiefgreifenden Kenntnisse über Datenbanken oder SQL. Alle Aktionen lassen sich komplett ohne SQL-Statements durchführen. Mehr rund um das Thema Datenbanken finden Sie in unserem Artikel “Maschinendaten einer S7 SPS in einer SQL Datenbank speichern“.

Fazit

Die DataSuite hilft Ihnen dabei die Lücke zwischen Produktion und ERP zu schließen. Mit wenig Aufwand kann so eine einfache Lösung für ein sonst umfassendes Problem entstehen. Auch das beschreiben von Datenbanken macht das Anknüpfen an andere System um einiges einfacher.

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Formatierte Exceldateien nutzen

Excel-Vorlagen formatieren und nutzen

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Maschinendaten nutzbar machen, beutet auch diese gut lesbar aufzubereiten. In den meisten Fällen genügt es nicht, die Daten in eine leere Excel-Tabelle zu übertragen. Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen in diesem Artikel, wie Sie geeignete Excel-Vorlagen erstellen und diese in der DataSuite 3 verwenden.

Formatierte Exceldateien nutzen

Warum ist eine Vorlage sinnvoll?

Durch das Verwenden einer Vorlage haben Sie die Möglichkeit Excel-Dateien zu erzeugen, die genau auf Ihren Kunden oder Ihr Projekt zugeschnitten sind. Im Zusammenspiel mit den umfangreichen Features von Excel, können Sie so, ohne viel Aufwand gut formatierte Dateien erzeugen.

Eine gut formatierte Datei bietet zudem eine gute Grundlage dafür, weitere Features der DataSuite 3 ohne Probleme zu verwenden. So ist es zum Beispiel möglich aus einer Excel-Datei eine HTML-Datei zu erzeugen, welche Sie wiederum vielen Nutzern auf einem Webserver zur Verfügung stellen können. Sollte dieses Thema für Sie relevant sein, schauen Sie sich auch gerne unseren Artikel “Wie man Maschinendaten als HTML-Dateien bereitstellen kann” an.

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Auswahl der Vorlage

Als Vorlage verwendet die DataSuite eine einfache Excel-Datei, die Sie nach Ihren Anforderungen angepasst haben. Um der Software zu sagen, welche Datei als Vorlage dienen soll, genügt es den Dateipfad an der entsprechenden Stelle zu hinterlegen.

Sollten Sie verschiedene Vorlagen, für verschiedene Zwecke nutzen wollen, haben Sie in der DataSuite die Möglichkeit unterschiedliche Dateien zu hinterlegen. Das kann dann sinnvoll sein, wenn Sie Daten aus grundsätzlich verschiedenen Anlagen mit nur einer DataSuite Installation erfassen möchten.

Um auch bei einer großen Menge an Dateien den Überblick zu behalten, geben wir in unserem Artikel “Dateiverwaltung in der DataSuite 3” einige nützliche Tipps für das erstellen von dynamischen Dateinamen.

Tipps und Tricks für das Erstellen einer Vorlage

Excel bietet Ihnen viele verschiedene Optionen für die Gestaltung einer ansprechenden Tabelle. Wir haben für Sie eine kleine Übersicht über einige sinnvolle Features für eine gut strukturierte Datei zusammengestellt.

Tabellen Struktur

Sollten Sie bereits wissen, welche und wie viele Daten Sie auslesen möchten, können Sie bereist Ihre Spaltennamen eintragen. Sollten Sie dieselbe Vorlage für unterschiedliche Daten nutzen wollen, haben Sie auch in der Software die Möglichkeit die Spaltennamen dynamisch aus der SPS herauszulesen und beim Erzeugen der Datei einzuspielen.

Logos und Bilder einfügen

Das Einfügen von Bildern gestaltet sich in Excel sehr simpel. Die entsprechenden Bild-Dateien können einfach per Drag & Drop in die Tabellen gezogen werden. So können zum Beispiel Zeichnungen oder Firmenlogos mit in das Design der Datei integriert werden. 

Tabellenblätter beschriften und nutzen

Für eine klareren Aufbau Ihrer Excel-Datei kann es Sinn machen, die Daten auf mehrere Seiten aufzuteilen. Dabei ist eine passende Beschriftung dieser Seiten enorm wichtig. 

Innerhalb der Software haben Sie bei jeder schreibenden oder
lesenden Aktion die Möglichkeit das zu lesende Tabellenblatt anzugeben. So ist können Sie
auch innerhalb eines einzelnen Triggers verschiedene Seiten einer Excel-Datei
nutzen und Ihre Daten sinnvoll und strukturiert zu trennen.

Verschiedene Tabellenblätter nutzen

Die DataSuite bietet noch zahlreiche weitere Funktionen, beispielsweise können Sie damit aus Maschinendaten PDF- oder Excel-Dokumente erzeugen und Maschinendaten automatisch in eine Datenbank schreiben.

Viele weitere Informationen und Einstellmöglichkeiten finden Sie im Handbuch der DataSuite-Software, welches im Download enthalten ist. Dort sind detailreiche Anleitungen mit Screenshots zu finden.

Weitere Infos und Hilfestellung kostenlos von unseren Experten:

Telefon: +49 2742 72927 80
E-Mail: [email protected]

Fazit

Das Erstellen einer gut formatierten Vorlage hilft Ihnen dabei, Ihre Maschinendaten nicht nur zu sichern, sondern gleichzeitig gut lesbar zur andere Nutzer zur Verfügung zustellen. Mit wenig Aufwand lassen sich so nützliche Dokumente erzeugen.

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Beim Arbeiten mit einer großen Menge an digitalisierten Maschinen-Daten ist es wichtig den Überblick zu behalten. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie schnell und dynamisch die Dateiverwaltung in der DataSuite einrichten und die Benennung Ihrer Dateien richtig umsetzen.

Dateiverwaltung in der DataSuite

Dynamische Pfade und Dateinnamen

In den Dateieinstellungen der DataSuite finden Sie verschiedene Einstellungen, um die einzulesenden oder zu erzeugenden Dateien nach Ihren Anforderungen zu gestalten.

Mit der Option “Pfad und Dateiname” haben Sie die Möglichkeit entweder eine Datei mit gleichbleibenden Namen zu hinterlegen oder dynamisch einen Dateinamen zusammenzusetzen. Bei einer statischen Benennung tragen Sie an dieser Stelle einfach den Dateipfad mit dem entsprechenden Namen ein. Für eine dynamische Namenvergabe nutzen Sie die, an vieler Stelle verfügbaren Variablen. Dadurch ist es zum Beispiel ganz einfach erlaubt die erzeugten Excel-Dateien mit einem Zeitstempel zu versehen. Eine verwendete Variable erkennen Sie, wie oben zu sehen, an der blauen Textbox innerhalb des Feldes.

Doch die Variablen bieten Ihnen weitaus mehr Möglichkeiten als nur einen einfachen Zeitstempel einzufügen. Es ist außerdem möglich Daten direkt aus der Steuerung in den Dateinamen zu integrieren. So kann zum Beispiel die Auftragsnummer automatisch in den Dateinamen mit eingebunden werden.

Zudem besteht die Möglichkeit die erzeugten Dateien direkt auf ein Netzwerklaufwerk schreiben zu lassen. Dafür muss nur der entsprechende Pfad eingetragen werden. Das ermöglicht es Ihnen Ihre Dateien einfach, schnell und zentral abzulegen. Eine weitere Möglichkeit Ihre Maschinendaten zentral, für viele Nutzer verfügbar zu machen erklären wir in unserem Artikel “Wie man Maschinendaten als HTML-Dateien bereitstellen kann”

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Überwachen eines Ordners

Bei dieser Option geben Sie den Pfad eines Ordners an, auf den die DataSuite zugreifen soll. Bei jedem Erzeugen oder Einlesen wird die Software nun immer die neuste Datei des angegebenen Ordners  verwenden. Dafür ausschlaggebend ist das Änderungsdatum der Datei. Diese Option kann besonders dann sinnvoll sein, wenn Sie beispielsweise exportierte Dateien aus einem ERP-System in eine Steuerung bringen möchten. Auch hier kann der Pfad mit Variablen versehen werden.

Tipp: In Kombination mit der individuellen Auslösebedingung “Neue Datei in Ordner” kann das Einlesen von Daten komplett unabhängig von der Steuerung gestartet und automatisiert werden. Dafür geben Sie im entsprechenden Textfeld der Bedingung einfach den selben Pfad an wie in der Dateiauswahl.

Auswahl durch einen Benutzer

Beim Auswahlmodus „Benutzer“ ruft die DataSuite einen bekannten Windows Dialog auf, bei dem Sie nun den Dateinamen, sowie den Ablageort manuell wählen können oder die einzulesende Datei auswählen. Diese Funktion kann dann sinnvoll sein, wenn Sie nur kleine Mengen an Excel/CSV-Dateien verwenden und deren Ablageort immer variiert. 

Dateioptionen innerhalb eines Triggers

Zu guter letzten haben Sie in der DataSuite auch nach dem erzeugen der Datei noch einige Dateioperationen die Sie ausführen können. Sie haben die Möglichkeit die erstellte Datei noch einmal umzubenennen, zu verschieben oder einmal komplett zu kopieren. Dafür geben Sie in der Software einfach Quell- und Zielpfad an. Sollte die Datei nicht mehr benötigt werden, ist auch das löschen der Datei möglich.

Die DataSuite bietet noch zahlreiche weitere Funktionen, beispielsweise können Sie damit aus Maschinendaten PDF- oder Excel-Dokumente erzeugen und Maschinendaten automatisch in eine Datenbank schreiben.

Viele weitere Informationen und Einstellmöglichkeiten finden Sie im Handbuch der DataSuite-Software, welches im Download enthalten ist. Dort sind detailreiche Anleitungen mit Screenshots zu finden.

Weitere Infos und Hilfestellung kostenlos von unseren Experten:

Telefon: +49 2742 72927 80
E-Mail: [email protected]

Fazit

Die DataSuite 3 gibt Ihnen eine Menge Optionen, die Ihnen das Erzeugen, Einlesen und Verwalten Ihrer Dateien erleichtern. Durch die Verwendung von Variablen kann die Software an so gut wie jede Situation angepasst werden und Dateien genau nach Ihrem Wunsch erzeugen.

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